Das soll nicht heißen, dass es in Mojacar die Norm ist, mit „aufblasbaren Freunden“ in der Öffentlichkeit aufzutreten, aber es kommt durchaus vor. Wie dem auch sei, ein solches Spektakel ruft bei den Menschen um ihn herum ein Kaleidoskop an Emotionen hervor – von wildem Lachen bis hin zu gerechter Wut. Mojácar ist ein beliebter Ferienort in der Provinz Almeria, der hauptsächlich von Briten und anderen ausländischen Touristen besucht wird. Die Behörden wollen das Image der Stadt vor Schändung schützen, weshalb das bekannte Verbot erlassen wurde. Wer nun einen Junggesellen- oder Junggesellenabschied mit aufblasbaren Spielzeugen aus einem Sexshop veranstalten möchte, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Die Bürgermeisterin der Stadt, Rosa María Cano, erklärte, dass das Abhalten solcher Partys nicht illegal sei. Sie erinnerte jedoch daran, dass das Resort auch bei Paaren mit Kindern beliebt sei. Es ist nicht angebracht, vor der jüngeren Generation nackt und mit Spielzeug für Erwachsene aufzutreten. Darüber hinaus werden die Behörden diejenigen bestrafen, die Respektlosigkeit gegenüber Gläubigen anderer Glaubensrichtungen, Vertretern anderer Orientierungen oder Nationalitäten zeigen. Gehören solche Tatbestände zum Unterhaltungsprogramm einer geschlossenen Party, dann handelt es sich um einen „leichten Verstoß“, der mit einem Bußgeld von 100 bis 300 Euro geahndet wird. Feiern dieser Art an überfüllten Orten, insbesondere dort, wo sich Kinder aufhalten, werden als „böswilliger Verstoß“ gewertet und mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro geahndet. [dieser Ort] Ein Bußgeld von 1.000 Euro gilt auch für diejenigen, die in Badeanzügen oder ohne T-Shirt auf öffentlichen Plätzen herumlaufen, sowie für begeisterte Sportler, die früh morgens oder spät abends Ball spielen. Das Gleiche erwartet Akrobaten, Radfahrer und Skateboarder, wenn ihre Unterhaltung das Leben, die Gesundheit und den Frieden anderer Menschen gefährdet. Trotz zahlreicher Proteste anderer Parteien, die auf die Absurdität solcher Gesetze und die Zerstörung des Tourismusgeschäfts in der Stadt beharrten, verabschiedete die Volkspartei dieses Gesetz dennoch.


