Spanien und Irland, die am stärksten von der Immobilienmarktkrise betroffen waren, dürften sich in den nächsten Jahren vollständig von dem Zusammenbruch erholen, so die in diesem Monat von der Europäischen Kommission veröffentlichten Daten. Experten prognostizieren für 2017 weitere Preissteigerungen von 6 % bzw. 6,5 % für Spanien und Irland. Gleichzeitig prognostizieren Experten einen weiteren Rückgang der Immobilienpreise in Griechenland um 1,5 %. Darüber hinaus werden die Preise in Frankreich, Belgien und Bulgarien sinken. Abhängig vom Einkommen musste der durchschnittliche Spanier im Jahr 2014 10 Jahre und einen Monat arbeiten, um ein Haus zu kaufen. Im Jahr 2007 lag dieser Wert bei 15,6 Jahren, damals waren die Immobilienpreise jedoch auf ihrem Höchststand. [dieser Ort] Nach Angaben des National Institute of Statistics wurden im Jahr 2015 insgesamt 354.132 Transaktionen durchgeführt. Das Jahr 2011 endete etwa auf demselben Niveau (359.824 Transaktionen). Diese Zahl entspricht jedoch weniger als der Hälfte des Umsatzes im Jahr 2007, als insgesamt 775.300 Wohnungen verkauft wurden. Laut El Economista ist das Volumen der Hypothekendarlehen deutlich zurückgegangen: 300 Millionen Euro in den Jahren 2006-2007 und knapp über 41 Millionen Euro im Jahr 2014. Darüber hinaus sank auch die Höhe der Darlehen um 37 %. Im November 2015 wurden Verträge über durchschnittlich 106.655 Euro vergeben.


