Während der Quarantäne in Spanien, die den Großteil der Bevölkerung des Landes dazu zwang, fast die gesamte Zeit zu Hause zu verbringen, stellte sich heraus, dass viele Wohnungen und Häuser für eine solche Entwicklung nicht bereit waren. Dies gilt zunächst für Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel Küchen und Badezimmer, die seit mehr als zwei Monaten deutlich häufiger als üblich genutzt werden. In diesem Zusammenhang hat die Regierung der valencianischen Gemeinschaft beschlossen, Anpassungen am sogenannten Plan Renhata vorzunehmen, der eine Unterstützung bei der Finanzierung von Wohnungsreparaturen und dem Wiederaufbau von Gebäuden in Siedlungen dieser Autonomie vorsieht. Insbesondere wird die Höhe der hierfür bereitgestellten Mittel im Jahr 2020 auf 5 Millionen Euro erhöht (2 Millionen Euro mehr als im Jahr 2019). Laut Ximo Puig, dem Leiter der valencianischen Gemeinschaft, hat der unbefriedigende Zustand der Wohnverhältnisse direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger, sodass die Notwendigkeit dieser Art von Unterstützung für die Bevölkerung offensichtlich ist. Diese Maßnahme betrifft vor allem Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, um alle notwendigen Reparatur- und Bauarbeiten durchzuführen. Wie Studien des Zentrums für Energie- und Luftreinhalteforschung gezeigt haben, ist die Luftverschmutzung, einschließlich der Innenraumverschmutzung, zu einem der negativen Faktoren geworden, die die Sterblichkeit durch das Coronavirus in Spanien beeinflussen. Ziel der geplanten Sanierungen ist neben der Verbesserung der aktuellen Situation und Lebensqualität auch die Reduzierung des Verbrauchs von Strom, Wasser und anderen Ressourcen. Sie können einen Zuschuss bis zum 30. Juni persönlich oder online beantragen. Alle Informationen zum Renhata 2020-Plan finden Sie hier .