Spanien ist nach wie vor eines der attraktivsten Reiseziele für Investitionen in Wohnimmobilien, einschließlich Wohnheimen für Studenten und Rentner. Dies belegen die Ergebnisse einer Studie des Beratungsunternehmens CBRE, wonach Madrid und Barcelona zu den zehn europäischen Städten mit dem größten Investitionsvolumen in den Wohnungsbau gehören. Ende 2022 flossen 1,4 Milliarden Euro in den Wohnungssektor der spanischen Hauptstadt und liegen nach diesem Indikator hinter Berlin (1,8 Milliarden Euro) an zweiter Stelle. Barcelona wiederum belegte den siebten Platz vor Amsterdam, Helsinki und Wien. Ebenfalls in den Top Ten waren Paris, Kopenhagen, Dublin und London. Laut CBRE zog der europäische Wohnimmobiliensektor im Jahr 2022 fast 60 Milliarden Euro an, wobei mehr als 58 % der Gesamtinvestitionen aus dem Ausland kamen. Während des vorherigen Fünfjahresplans machten ausländische Investitionen 41 % der Investitionen aus, im Zeitraum von 2012 bis 2016 waren es 33 %. In dem Bericht des Beratungsunternehmens wurde außerdem darauf hingewiesen, dass der europäische Markt für Wohninvestitionen im vergangenen Jahr im Vergleich zu einem Rekordjahr 2021 eine Wachstumsverlangsamung verzeichnete. Insgesamt verlief das Jahr 2022 jedoch positiv, sodass die Branche ihre Position auf dem zweiten Platz nach Büros festigen und ein erhebliches Wachstumspotenzial aufweisen konnte. Den dritten Platz belegen Industrieanlagen, den vierten der Einzelhandel. Mit einer Gesamtinvestition von 11,4 Milliarden Euro erzielten Studentenwohnheime im vergangenen Jahr hervorragende Ergebnisse. Zu den bedeutendsten Ereignissen auf europäischer Ebene gehörten der Deal mit RESA in Spanien, der Eintritt von Xior in die Märkte Dänemark, Deutschland und Schweden sowie Student Roost im Vereinigten Königreich. Auch die Investitionen in Seniorenresidenzen erreichten mit 1,8 Milliarden Euro ein Rekordniveau.


