Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Hypothekarkredite um 34 %. Dieser positive Trend im Bereich der Hypothekarkredite ist in den letzten 2 Jahren zu beobachten. Den neuesten Daten des National Bureau of Statistics (INE) zufolge stiegen die Mai-Zahlen im Jahresvergleich um 34,1 %, den höchsten Prozentsatz in den letzten 12 Monaten. Im Berichtsmonat wurden 26.579 neue Verträge abgeschlossen. Solche Zahlen wurden seit 2012 nicht mehr erfasst. Es ist auch zu beachten, dass die Zahl der Barkredite im Vergleich zu den Vorjahresdaten ebenfalls um 33,1 % gestiegen ist. Gleichzeitig ist die Kreditsumme gesunken, sie beträgt nun durchschnittlich 104.480 Euro. [dieser Ort] Von Januar bis Mai dieses Jahres wurden insgesamt 121.331 Hypothekenverträge unterzeichnet, das sind 19,7 % mehr als im Vorjahr. Etwas mehr als 80 % der im Mai aufgenommenen Kredite hatten einen variablen Zinssatz, während 20 % einen festen Zinssatz hatten. Der durchschnittliche Zinssatz lag bei 3,19 % und damit 6,1 % niedriger als im Mai 2015. In den autonomen Regionen gibt es die meisten Hypotheken in Andalusien (4.916), Katalonien (4.495) und Madrid (4.366). Gleichzeitig liegen die Balearen (66,9 %), das Baskenland (51,6 %) und Kastilien-La Mancha (47,7 %) unter den Regionen mit dem größten Anstieg der Zahl der Hypothekendarlehen im Vergleich zum Vorjahr. . . Allerdings gibt es vor dem Hintergrund positiver Statistiken auch negative Daten. Somit kündigen Banken fast genauso viele Kredite, wie sie vergeben. Es herrscht ein harter Wettbewerb zwischen Finanzinstituten, die im Kampf um Kunden bereit sind, die Zinsen zu senken. Trotz des rekordtiefen Euribor-Niveaus entscheiden sich immer mehr Kreditnehmer für Festhypotheken. Dies deutet darauf hin, dass die Menschen dem Finanzmarkt weiterhin misstrauisch gegenüberstehen. Quelle: www.vtorrevieje.com


