Nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts (INE) wurden in Spanien in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 42.767 Hypotheken vergeben. Das ist ein Anstieg von 17 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und ein Rekordwert der letzten 12 Jahre. Der durchschnittliche Hypothekenbetrag in Spanien stieg um 6 % auf 147.539 Euro, und der Gesamtbetrag der den Kreditnehmern zur Verfügung gestellten Mittel betrug 6,3 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Hypothekenzins ist auf 2,47 % gestiegen und die durchschnittliche Kreditlaufzeit beträgt 24 Jahre. Die Mehrheit der Kreditnehmer – 73 % – zieht es vor, eine Festhypothek aufzunehmen, was zum Teil dadurch erklärt wird, dass die Erhöhung des europäischen Interbanken-Angebotssatzes Euribor bisher keine Auswirkungen auf Kredite dieser Art hat. Die meisten Hypotheken für den Hauskauf wurden im Juni in der Autonomen Gemeinschaft Madrid (8.026), Andalusien (7.918) und Katalonien (6.905) vergeben. Dieselben Autonomien liegen mit 1,799, 1,018 bzw. 1,113 Milliarden Euro an der Spitze des Gesamtvolumens der aufgenommenen Mittel.


