Laut einer Studie des Portals Idealista sind 15 % der potenziellen Mieter von Wohnimmobilien in Spanien Ausländer. Dies wird durch die IP-Adressen der Geräte belegt, von denen Suchanfragen gestellt werden. Im Fall von Alicante steigt dieser Wert deutlich an: 30,3 % in der Provinz und 25,9 % in der Stadt. Alicante ist die einzige Provinz Spaniens, in der der Anteil der Ausländer unter denjenigen, die eine Wohnung mieten möchten, über 30 % beträgt. Es folgen Santa Cruz de Teneriffa (29,6 %), die Balearen (27,8 %), Malaga (26,9 %) und Las Palmas (24 %). Zu den Provinzhauptstädten gesellen sich neben Alicante auch Barcelona (24,8 %), Valencia (24,2 %), Palma (23,7 %) und Malaga (22,2 %). Daraus lässt sich schließen, dass Bürger anderer Länder vor allem an Wohnungen und Häusern auf den Inseln und Küsten des Mittelmeers interessiert sind, was auch für zukünftige Käufer typisch ist. Dieser Trend erstreckt sich auch auf die Provinzen Valencia und Castellón, wo sie 19,3 % bzw. 14 % ausmachen. Am häufigsten wird die Suche nach Mietwohnungen in den besiedelten Gebieten der Provinz Alicante von Niederländern und im Fall der Hauptstadt von US-Bürgern durchgeführt. Gleichzeitig ist die Zahl beider im Vergleich zu 2019 – dem letzten Jahr vor der Covid-19-Pandemie – gestiegen.


