Im Jahr 2023 sanken die Preise für Zweitwohnungen in keiner spanischen Autonomie, und der Spitzenreiter bei den Preissteigerungen war die Autonome Gemeinschaft Valencia. Laut dem Jahresbericht des Portals Pisos.com lag der durchschnittliche Immobilienpreis auf dem Zweitmarkt hier im vergangenen Dezember bei 1.691 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 13,83 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (in der Autonomen Gemeinschaft Madrid – 13,23). %, auf den Kanarischen Inseln – 12,82 %). Im gesamten Land stiegen die Immobilienpreise im Laufe des Jahres um 8,86 % und erreichten 2.160 Euro pro 1 m². Die Autonome Gemeinschaft mit den teuersten Wohnimmobilien sind die Balearen – 4141 Euro/m2, die günstigste liegt in Extremadura – 819 Euro/m2. Die valencianische Gemeinschaft belegt in diesem Indikator den achten Platz. Unter den Provinzhauptstädten war San Sebastian (6354 Euro/m2) die teuerste Stadt und Jaén (1109 Euro/m2) die günstigste. Im Vergleich zum Dezember 2022 stiegen die Preise in Valencia (19,69 %), Málaga (19,08 %) und Santa Cruz de Teneriffa (18,14 %) am stärksten, während sie in Zamora (-7,36 %) und Salamanca (-1,55 %) am stärksten sanken. und Cordoba (-0,43 %). Nach Gemeinden wurden die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr in Alboraya (42,33 %), Godelier (42,27 %) – beide in der Provinz Valencia – und La Seu d'Urgell (42,03 %) in Lleida verzeichnet. Am deutlichsten sanken die Preise in den Alicante-Städten Villajoyosa (-30,27 %) und Elche (-30,26 %). Laut Experten des Portals Pisos.com ist im Jahr 2024 ein drohender Preisverfall auf dem sekundären Wohnimmobilienmarkt ausgeschlossen, da dieser durch ein mangelndes Angebot bei anhaltend hoher Nachfrage eingeschränkt wird. Im Gegenzug sind die Bauträger bei der Einführung neuer Projekte sehr zurückhaltend und der Kauf von Wohnungen, die eine Sanierung erfordern, ist noch nicht attraktiv und wettbewerbsfähig geworden.