Die Covid-19-Pandemie hat sich direkt auf die Präferenzen der Käufer von Wohnimmobilien in Spanien ausgewirkt. Während früher die überwältigende Mehrheit der Investoren – sowohl in- als auch aus dem Ausland – Zweitwohnungen bevorzugte, ist der Anteil derjenigen, die sich für Neubauten entscheiden, inzwischen spürbar gestiegen. Dies geht aus den neuesten offiziellen Daten des National Institute of Statistics (INE) von Anfang April 2021 hervor. So stieg die Zahl der Immobilienkauf- und -verkaufstransaktionen in Spanien im März 2021 um 9,6 % im Vergleich zum letzten Februar und um 32,4 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt wurden 47.332 Transaktionen registriert, was den höchsten Stand der letzten 20 Monate darstellt. Davon waren 10.149 Neubauten (rund 22 %), auch das wurde ein Rekordwert – allerdings erst seit Sommer 2014. Betrachtet man die Umsätze aus Wiederverkäufen und Neubauimmobilien getrennt, so betrug im letzteren Fall das Jahreswachstum mehr als 52,6 %. Unter den spanischen Autonomien sind die Valencianische Gemeinschaft (153), La Rioja (152) und Kantabrien (145) die Spitzenreiter bei der Anzahl der Verkäufe von Wohnimmobilien pro 100.000 Einwohner, obwohl in absoluten Zahlen Andalusien (9043) die Spitzenreiter war ), Katalonien (8105) und Autonome Gemeinschaft Madrid (7496). Die einzige autonome Region, in der die Menschen im vergangenen Jahr weniger Wohnungen kauften, waren die Balearen (-3 %).

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