Obwohl die Büros der Immobilienagenturen mehrere Wochen lang für Kunden geschlossen blieben und Immobilienbesichtigungen nicht möglich waren, haben 68 % der Fachleute im Bereich Hausverkauf und -vermietung ihre Arbeit während der Quarantäne nicht eingestellt. Viele von ihnen arbeiteten von zu Hause aus und bereiteten sich auf den Moment vor, in dem die Quarantäne endet und normale Aktivitäten zurückkehren können. Diese Informationen sind das Ergebnis einer Umfrage des Portals idealista unter Fachleuten der spanischen Immobilienbranche. 42 % der Befragten gaben an, dass sie die Quarantänezeit der Selbstbildung widmeten, um die Professionalität in ihrem Bereich zu steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. 32 % nutzten diese Zeit, um unerledigte Geschäfte abzuschließen, und etwa ebenso viele Befragte nutzten diese Zeit, um die Beziehungen zu Kunden zu stärken. 31 % der Fachleute nutzten diese wenigen Wochen, um ihr Immobilienportfolio zu aktualisieren und zu organisieren, und 11 % konnten ihr Angebot um neue Immobilien erweitern. Für den spanischen Immobiliensektor ist es jedoch wichtig, so schnell wie möglich wieder aktiv zu werden: Nur 7 % der Agenturen sagen, dass sie in der aktuellen Situation sechs Monate überleben können, während die Mehrheit – 47 % – dies nennt ein Zeitraum von 2 – 3 Monaten, 9 % − 4 oder 5 Monate und 29 % − nur 1 Monat. Im Rahmen der Umfrage wurden die Fachleute auch gefragt, was sie von der weiteren Entwicklung des Immobilienmarktes und der Immobilienpreise nach der Gesundheitskrise halten. Die Mehrheit von ihnen glaubt, dass die Immobilienpreise sinken werden (77 %), während 19 % glauben, dass sie auf dem gleichen Niveau bleiben werden. Wir reden nicht einmal über Preiserhöhungen. Wenn wir über die Miete sprechen, ist die Situation hier etwas anders: 54 % der Fachleute prognostizieren einen Preisverfall, 39 % eine Stabilisierung und 3 % einen Anstieg.


