Wie die Ergebnisse einer von der Gruppe Análisis e Investigación durchgeführten und von Uponor, einem Hersteller von Baumaterialien, veröffentlichten Studie zeigen, würden fast 40 % der spanischen Einwohner aufgrund der Covid-19-Pandemie gerne ihre Wohnung wechseln. Während der Quarantäne kamen viele spanische Familien zu dem Schluss, dass ihre Wohnungen aufgrund der schlechten Lage, der geringen Fläche, des Mangels an Freiraum und einer Reihe anderer Faktoren nicht für ein langfristiges Zusammenleben geeignet seien. Aufgrund der Möglichkeit der Wiedereinführung restriktiver Maßnahmen denken sie, wenn nicht über den Kauf neuer Wohnungen, so doch über die Durchführung von Renovierungen nach – meist im Bad oder in der Küche. Allerdings sind nicht alle von ihnen bereit, in naher Zukunft eine Immobilie in Spanien zu kaufen oder in ein neues Zuhause zu ziehen. Innerhalb eines Jahres sind 8 % dazu entschlossen, weitere 12 % erwägen diese Möglichkeit ernsthaft. Dabei handelt es sich vor allem um Mieter unter 45 Jahren, die eine Wohnung mit weniger als 70 m² mieten und gerne über großzügigere Räumlichkeiten mit Terrasse oder kleinem Innenhof verfügen würden. Weitere Gründe für einen Umzug sind das Vorhandensein von Grünflächen und der gesamten notwendigen Infrastruktur in fußläufiger Entfernung sowie der Wunsch, den Energieverbrauch um 25–50 % zu senken, was in Gebäuden mit modernen Klimaanlagen möglich ist. Letzterer Faktor ist für Spanier im Rentenalter wichtig, die unter anderem Immobilien in gutem Zustand in Gebäuden mit Aufzug in ruhigen Gegenden bevorzugen.


