Das Programm zur Sanierung von Wohnraum und öffentlichen Bereichen, für das EU-Mittel in Höhe von 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt werden, wird nicht nur die Qualität und Energieeffizienz des Wohnungsbestands in Spanien verbessern, sondern auch 20 Jahre lang Arbeitsplätze im Land schaffen kommen. Diese Erklärung wurde von David Lucas, dem Generalsekretär für Wohnungswesen und Stadtentwicklung Spaniens, im Rahmen seiner Rede auf dem Kongress über die Verteilung des Budgets des Ministeriums für 2021 abgegeben. Der Gesamtbetrag der aus EU-Mitteln für das spanische Ministerium für Wohnungsbau und Stadtplanung bereitgestellten Zuschüsse wird 3,5 Milliarden betragen. Davon werden 1 Milliarde 651 Millionen im nächsten Jahr bereitgestellt. Das Gesamtbudget für die Wohnungspolitik im Jahr 2021 wird 2 Milliarden 250 Millionen Euro betragen (598 Millionen – regulärer Haushalt und 1 Milliarde 651 Millionen – Zuschüsse aus europäischen Fonds). Dieser Betrag liegt um 333 % über dem Betrag, der im vorherigen Haushaltsplan aus dem Jahr 2018 ausgewiesen war. Lucas erklärte, dass seine Abteilung im nächsten Jahr drei Programme starten werde: einen Plan zur Sanierung und Wiederherstellung der Wirtschaft und des sozialen Umfelds in Wohngebieten (mit einem Budget von 1 Milliarde 550 Millionen im Jahr 2021 und 2,4 Milliarden insgesamt), einen Plan für die Digitalisierung Sanierung und nachhaltige Sanierung öffentlicher Gebäude (81 Millionen im Jahr 2021 und 1 Milliarde 100 Millionen insgesamt), ein Plan für Stadtentwicklung und Unterstützung für Gemeinden in diesem Bereich (20 Millionen). Mit Hilfe dieser Zuschüsse will die spanische Regierung nicht nur alte Häuser sanieren, sondern auch den Bestand an bezahlbarem Sozialwohnungsbau zum Kauf und zur Miete deutlich ausbauen. In Regionen wie Barcelona, Madrid, Valencia , Malaga, Sevilla, den Balearen, Ceuta, Melilla und den Kanarischen Inseln befinden sich bereits rund 21.500 Objekte im Bau. David Lucas wies darauf hin, dass es in Spanien derzeit mehr als 9,7 Millionen Wohnimmobilien gebe, die renoviert werden müssten, vor allem um ihre Energieeffizienz zu verbessern. In diesem Zusammenhang betonte er, dass der Bereich Wohnen und Stadtentwicklung zum Motor der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemiekrise werden und viele Arbeitsplätze schaffen werde.


