Nach Angaben des Center for Sociological Studies (CIS) vom Juni glauben 81,8 % der Spanier, dass das Wohnen im eigenen Haus besser ist als in einem gemieteten, und nur 13 % ziehen die Miete dem Kauf vor. Der Kauf von Wohneigentum in Spanien bleibt für Spanier einer der Hauptinvestitionsbereiche. 45 % der Befragten leben in Mietwohnungen, weil ihr Einkommen nicht ausreicht, um ein Eigenheim zu kaufen, und ein Drittel der Befragten hat es mit dem Kauf nicht eilig, weil sie auf dem Markt keine passenden Angebote finden. Laut 51 % der Befragten ist die Miete von Wohnraum in der Gegend, in der sie leben, „teuer“ oder „sehr teuer“. Gleichzeitig halten 21 % die aktuelle Wachstumsrate der Mietkosten für hoch und 26,8 % für moderat. 27,4 % glauben, dass die Mietpreise in Spanien stabil sind und nur 1 % glaubt, dass sie sinken. Als Grund für den Preisanstieg sehen 35 % Spekulationen, während 32,7 % glauben, dass die Preise aufgrund des begrenzten Angebots auf dem spanischen Immobilienmarkt steigen. Die CIS-Umfrage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Preise für Hausverkäufe und -mieten schneller steigen als die Löhne. Auf die Frage, wie die Wohnungspolitik gestaltet werden sollte, um allen Einwohnern des Landes einen gleichberechtigten Zugang zu Wohnraum zu gewährleisten, antworteten 90 % der Befragten, dass es notwendig sei, die Maßnahmen zum Schutz des Rechts der Bürger auf angemessenen Wohnraum zu verstärken. Mehr als die Hälfte (52,8 %) der Befragten glauben, dass es notwendig ist, mehr Sozialwohnungen zu bauen, die für diejenigen gedacht sind, die nicht über ausreichende Mittel verfügen, um angemessenen Wohnraum zu kaufen oder zu mieten. Darüber hinaus ist es laut 49,9 % der Befragten notwendig, Formeln zu entwickeln, die dazu beitragen, die Hypothekenkosten zu senken. Bei der Miete halten 41,8 % der Befragten die Einführung einer Preisobergrenze für notwendig. Gleichzeitig glauben 38 %, dass diese Maßnahme von entscheidender Bedeutung ist, um das Recht jedes spanischen Einwohners auf angemessenen Wohnraum zu gewährleisten. Wir möchten Sie daran erinnern, dass in Spanien noch keine Maßnahme zur Begrenzung der Mietpreise eingeführt wurde, die Podemos-Partei sich jedoch aktiv dafür einsetzt, dass sie umgesetzt wird. Bezüglich des „Okupas“ -Phänomens glauben 39 % der Befragten, dass der Staat für die sofortige Räumung derjenigen sorgen sollte, die ihre Wohnungen illegal bewohnt haben; 31,3 % sind dafür, „Payback“-Kunden bestimmte Konditionen anzubieten; 22,7 % halten es für notwendig, mit ihnen in den Dialog zu treten, um Lösungen zu finden. Gleichzeitig antworteten 85 % auf die Frage, was sie tun würden, wenn sie einen „Mist“ in ihrer Wohnung finden würden, dass illegale Mieter innerhalb von maximal 48 Stunden geräumt werden sollten.

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