Obwohl im Juli 2020 die Zahl der Immobilienkauf- und -verkaufstransaktionen auf Jahresbasis (im Vergleich zu Juli 2019) um 32,4 % zurückging, wurde auf monatlicher Basis (im Vergleich zu Juni) ein Anstieg von 20 % verzeichnet. Daten des spanischen Statistikinstituts deuten darauf hin, dass sich der Markt nach der Aufhebung der Quarantäne deutlich erholte und sehr schnell anstieg. Der beobachtete Anstieg der Anzahl der Transaktionen – 20 % – ist der Höchstwert für den siebten Monat des Jahres in den letzten fünf Jahren. Anaïs Lopez, Kommunikationsdirektorin bei Fotocasa, ist zuversichtlich, dass die Juli-Daten eine positive Trendwende in der Branchenentwicklung zeigen: In den nächsten Monaten dürfte der Rückgang der durchschnittlichen jährlichen Laufzeiten noch geringer ausfallen. „Die Daten deuten darauf hin, dass die Nachfrage sehr schnell anzieht und viele potenzielle Käufer einen Wohnungswechsel anstreben“, stellt der Experte fest. „Das lässt uns optimistisch für die Zukunft des Immobiliensektors bleiben und auf eine Erholung hoffen.“ schneller als erwartet." . Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gingen die Verkäufe auf dem spanischen Immobilienmarkt im Jahresvergleich um 18,6 % im März, 39,2 % im April, 53,7 % im Mai und 34,3 % im Juni zurück. Im Juli gingen die Verkäufe, wie bereits erwähnt, im Vergleich zum Vorjahr um 32,4 % zurück: um 34,9 % (auf 25.887 Transaktionen) auf dem Zweitwohnungsmarkt und um 21,2 % (auf 6.767 Transaktionen) auf dem Neubaumarkt. 89 % aller im Juli verkauften Immobilien befanden sich auf dem freien Markt und 11 % im Sozialwohnungsbau. Spitzenreiter bei der Anzahl der Kauf- und Verkaufstransaktionen pro 100.000 Einwohner war im Juli die Autonome Gemeinschaft Valencia (118). Als nächstes folgen das Baskenland (116) und La Rioja (112). In absoluten Zahlen liegt Andalusien mit 6620 an der Spitze bei der Anzahl der Transaktionen im angegebenen Zeitraum. Katalonien liegt an zweiter Stelle (5032), die Valencianische Gemeinschaft an dritter Stelle (4676) und Madrid an vierter Stelle (3890). . Mit Ausnahme des Baskenlandes (+14,7 %) war im Juli in allen Autonomen Gemeinschaften ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die geringsten Rückgangsraten verzeichneten Asturien (-15,1 %) und Extremadura (-16,9 %). Am anderen Ende der Liste liegen die Kanarischen Inseln (-54,8 %), die Balearen (-42,9 %) und Madrid (-41,1 %).

Gefällt Ihnen dieser Artikel? Teilen Sie ihn mit Ihren Freunden!