Zwischen April und Juni 2026 stieg der Anteil der Wohnungskäufe durch ausländische Käufer in der Region Valencia auf 31%.

Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der Transaktionen in diesem Zeitraum gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 5,7% zurück, was zwei aufeinanderfolgende Quartale mit sinkenden Zahlen bedeutet.

Insgesamt wurden 167 934 Transaktionen gezählt, der niedrigste Wert der letzten sieben Quartale.

Der Gesamtmarkt ging zurück, doch die ausländische Nachfrage stieg

Die Statistik der Vereinigung der Grundbuchregistratoren zeigt im zweiten Quartal einen Rückgang der registrierten Wohnimmobilien um 2,3% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.

Deutlicher war der Rückgang im Neubausegment: Es wurden 34 919 Kauftransaktionen registriert, 11,5% weniger als im Vorquartal.

Im Segment der Bestandsimmobilien wurden zugleich 133 015 Transaktionen registriert – 4% weniger.

Ein vierteljährlicher Rückgang wurde in 15 autonomen Gemeinschaften und 34 Provinzen Spaniens verzeichnet.

Ausländer kauften einen Rekordanteil an Wohnimmobilien in Spanien

Im zweiten Quartal stieg die ausländische Nachfrage nach Wohnimmobilien in Spanien sowohl prozentual als auch absolut.

Der Anteil der Wohnungskäufe durch Ausländer erreichte 16% – ein historischer Höchststand – mit mehr als 26 800 Transaktionen.

Davon entfielen 57,4% auf EU-Länder und 16,7% auf das übrige Europa, angeführt von Briten – 7%, Niederländern – 6,9% – und Deutschen – 6,1%.

Der Anteil der Wohnungskäufe durch Ausländer stieg in allen autonomen Gemeinschaften und überstieg auf den Balearen und in der Region Valencia 30% – 32,3% beziehungsweise 31%.

Die Immobilienpreise erreichten einen neuen Höchststand

Der durchschnittliche Immobilienpreis in Spanien steigt ebenfalls weiter.

Das Quartalswachstum betrug 2,4%, das Jahreswachstum 9,2%, womit der Durchschnittspreis 2487 Euro pro Quadratmeter erreichte – ein historischer Höchststand.

Im Segment der Bestandsimmobilien lag der Preis bei 2448 Euro/m², ebenfalls ein historischer Höchststand, mit einem Quartalswachstum von 3,5%.

Im Neubausegment sank der Preis um 0,7% auf 2636 Euro/m².

Wo Wohnimmobilien in Spanien am teuersten sind

Die autonomen Gemeinschaften mit den höchsten Durchschnittspreisen waren Madrid – 4477 Euro/m², die Balearen – 4311 Euro/m², das Baskenland – 3616 Euro/m², die Kanarischen Inseln – 3052 Euro/m² – und Katalonien – 2995 Euro/m².

Unter den Provinzhauptstädten wurden die höchsten Durchschnittspreise in San Sebastián – 6420 Euro/m², Madrid – 5534 Euro/m², Barcelona – 5045 Euro/m², Palma – 4291 Euro/m² – und Bilbao – 3764 Euro/m² verzeichnet.

Auch der Hypothekenmarkt wächst weiter

Im zweiten Quartal wurden 129 240 Hypothekendarlehen für Wohnimmobilien abgeschlossen, 3,3% mehr als im Vorquartal.

In den letzten 12 Monaten bis Ende Juni wurden 518 726 Hypothekenverträge abgeschlossen – 9% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die durchschnittliche Hypothekenschuld pro Wohnimmobilie stieg um 2,3% auf 176 453 Euro und erreichte damit nach neun Quartalen in Folge mit Wachstum einen neuen Rekord.

Der hohe Anteil ausländischer Käufer ist besonders an der Mittelmeerküste sichtbar, darunter auf dem Markt für Immobilien in Alicante und in anderen Zielen der Region Valencia.

 

Foto: BalkansCat / Shutterstock.com

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