Zwischen Januar und Juni 2026 erreichten Investitionen in spanische Immobilien den Rekordwert von 12,034 Milliarden Euro, 59% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Dies ist das beste Halbjahresergebnis der gesamten Datenreihe. Danach folgt 2022, als das Investitionsvolumen 9,7 Milliarden Euro betrug.

Madrid und Barcelona bündelten den Großteil der Investitionen

Der größte Teil der Investitionsaktivität entfiel auf Madrid und Barcelona – 56%, beziehungsweise 6 Milliarden Euro, und 13%, beziehungsweise 1,4 Milliarden Euro.

Ebenfalls hervorzuheben sind Andalusien mit 8%, die Valencianische Gemeinschaft mit 5%, die Balearen mit 5% und die Kanarischen Inseln mit 3%.

Nach Angaben von CBRE entfiel fast ein Viertel der Investitionen – 23% – auf institutionelle Investoren, gefolgt von spezialisierten SOCIMI-Immobilieninvestmentgesellschaften mit 20% und Asset Managern mit 17%.

Spanische Investoren führten den Markt mit fast 50% des Gesamtvolumens an, vor kanadischem Kapital – 17% – und US-amerikanischem Kapital – 10%.

CBRE erhöht die Prognose für 2026

Zu Beginn des Jahres 2026 erwartete CBRE für das Gesamtjahr ein Investitionswachstum von 5–10%.

Die Aktivität der ersten sechs Monate in Verbindung mit laufenden Transaktionen veranlasste das Unternehmen jedoch, die Prognose auf mehr als 15% anzuheben.

Dieser Wert könnte weiter steigen, falls Unternehmensdeals abgeschlossen werden.

Der Wohnsektor wurde zum wichtigsten Ziel für Kapital

Nach Marktsegmenten führte der Wohnsektor das Investitionsvolumen mit mehr als 4,58 Milliarden Euro an, was 38% des Gesamtvolumens entspricht.

Das bedeutet ein Wachstum von 156% gegenüber dem Vorjahr. Besonders hervorzuheben ist der Verkauf von 5000 Mietwohnungen durch Fidere, ein Unternehmen im Besitz von Blackstone, an Brookfield für rund 1 Milliarde Euro.

Das wachsende Interesse am Wohnsektor bestätigt die stabile Nachfrage nach Wohnungen in Spanien, Mietwohnungen und anderen Wohnformen.

Hotels, Büros und Gewerbeimmobilien zogen ebenfalls hohe Investitionen an

Auf den Hotelsektor entfielen weitere 2,09 Milliarden Euro, beziehungsweise 17% aller Investitionen.

Büros erhielten 1,621 Milliarden Euro – 14% – während Gewerbeimmobilien 1,63 Milliarden Euro erreichten, ebenfalls 14%.

Alternative Segmente, darunter Universitäten, Parkhäuser, Sportkomplexe und andere Objekte, zogen mehr als 1,4 Milliarden Euro an, beziehungsweise 12%.

Industrie- und Logistikimmobilien erhielten 690 Millionen Euro, was 6% des gesamten Investitionsvolumens entspricht.

Diese Struktur bestätigt die starke Diversifizierung des spanischen Immobilienmarktes und das anhaltende Interesse der Investoren an verschiedenen Assetklassen – von Wohnen über Hotels und Büros bis hin zu Logistik und Gewerbeflächen.

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