Weder die Gesundheitskrise noch die globale Wirtschaftsrezession konnten den „Geist“ einer Blase auf dem Immobilienmarkt der wichtigsten Städte der Welt verschwinden lassen, aber keine einzige spanische Stadt war darunter. Experten der Schweizer Holding UBS halten es für notwendig, sich auf ein „volatiles“ Szenario vorzubereiten, da die durchschnittlichen Immobilienpreise in 25 Großstädten weltweit in den letzten vier Quartalen trotz der Pandemie und der Tatsache, dass die Wirtschaft angeschlagen ist, deutlich gestiegen sind einer seiner schlimmsten Momente. Laut dem Global Real Estate Bubble Index 2020 umfasst die Liste der Städte, in denen das Risiko einer Immobilienblase am höchsten ist:
- München,
- Frankfurt,
- Toronto,
- Hongkong,
- Paris,
- Amsterdam,
- Zürich.
Auf der zweiten Stufe gibt es Städte, in denen die Immobilienpreise überhöht sind:
- Vancouver,
- London,
- Tokio,
- Los Angeles,
- Stockholm,
- Genf,
- San Francisco,
- Tel Aviv,
- Sydney,
- Moskau,
- New York.
Die nächste Stufe ist für Städte gedacht, in denen die Wohnkosten auf einem normalen (moderaten) Niveau liegen. Dazu gehörten die spanische Hauptstadt Madrid; Auf der im Rahmen dieser Studie erstellten Liste sind keine weiteren spanischen Städte aufgeführt. Ebenfalls in dieser Phase sind:
- Boston,
- Singapur,
- Warschau,
- Mailand,
- Dubai.
Als letztes auf der Liste steht Chicago, wo Wohnraum laut den Autoren der Studie unterbewertet ist. Dem Bericht zufolge hat sich das Wachstum der Immobilienpreise (inflationsbereinigt) in den letzten vier Quartalen in fast allen analysierten Ballungsräumen beschleunigt. In Städten wie München, Frankfurt, Sydney, Moskau, Paris, Toronto, Stockholm und Warschau sind die Immobilienpreise um mehr als 5 % gestiegen. Nur vier der 25 analysierten Städte verzeichneten einen Preisrückgang: Hongkong, Dubai, San Francisco und Madrid.
Warum steigen die Immobilienpreise in vielen Städten weiter?
Der Hauptgrund dafür, dass die Immobilienpreise in den meisten Großstädten die Gesundheitskrise überstanden haben, sind laut UBS-Experten vor allem die starken Hilfsprogramme der Staaten. Die Rede ist von einem Moratorium für Hypotheken , einem vorübergehenden Räumungsverbot, Steuersenkungen usw. Darüber hinaus spielten die Finanzierungsbedingungen eine wichtige Rolle, die sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen nach wie vor sehr günstig sind: Die wichtigsten Banken der Welt behalten weiterhin Hypotheken bei Tarife auf dem Mindestniveau. Der Immobilienmarkt der Großstädte hat der Gesundheits- und Wirtschaftskrise standgehalten. Die Preise steigen weiter und das Risiko einer Immobilienblase in vielen Großstädten der Welt bleibt hoch. Mit einem neuen Kreditboom ist den Entwicklern des Berichts zufolge allerdings nicht zu rechnen.