Rekord bei Wohnungsverkäufen im Jahr 2025
Nach vorläufigen Angaben der Eigentumsregisterführer wurden 2025 in Spanien mehr als 705 000 Wohneinheiten verkauft. Das sind 10,4% mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2008, als der Immobilienmarkt boomte.
Anteil ausländischer Käufer
Rund 97 300 (13,8%) Käufe wurden von ausländischen Staatsbürgern getätigt – ein neuer historischer Höchststand. Mehr als die Hälfte entfiel dabei auf EU-Bürger; unter Einbeziehung anderer europäischer Länder – wie Großbritannien – steigt dieser Anteil auf über 60%.
Die ausländische Nachfrage bleibt stabil, mit einem leichten Rückgang des Gesamtanteils an Transaktionen im Vergleich zu den Vorjahren: 2024 (14,6%) und 2023 (15%). In absoluten Zahlen wurde jedoch ein Zuwachs von fast 5% verzeichnet.
Wer und wo am häufigsten gekauft hat
Im vierten Quartal kauften in Spanien am meisten Wohnungen
- Briten (8,57%),
- Deutsche (6,67%),
- Niederländer (5,91%),
- Marokkaner (5,3%),
- Franzosen (5,28%),
- Rumänen (5,17%)
- und Italiener (4,76%).
In absoluten Zahlen zeigten die größte Aktivität auf dem Wohnimmobilienmarkt
- Briten (2121),
- Deutsche (1651),
- Niederländer (1462),
- Marokkaner (1310),
- Franzosen (1305),
- Rumänen (1278),
- Italiener (1178)
- und Belgier (1144).
Das größte Volumen an Immobilienkäufen durch Ausländer im vierten Quartal wurde verzeichnet
- auf den Balearen (32,8%),
- in der Autonomen Gemeinschaft Valencia (29,6%),
- auf den Kanarischen Inseln (24,5%),
- in Murcia (22,8%),
- in Katalonien (16,5%)
- und in Andalusien (14%).
Besonders hervorzuheben ist die Provinz Alicante, in der Ausländer nahezu die Hälfte der Kaufverträge in der Region ausmachen. Dieser Wert wächst weiter und erreichte 45,7% – ebenso wie in anderen Provinzen, wie etwa
- den Balearen (32,8%),
- Málaga (32,3%),
- Santa Cruz de Tenerife (30,7%),
- Girona (28,9%),
- Murcia (22,8%),
- Almería (20%)
- und Las Palmas (19,7%).


