Wie der Kaufprozess normalerweise abläuft
In der Regel besuchen unsere Kunden Spanien zweimal, um eine Immobilie auszuwählen und zu kaufen.
Erster Besuch – Kennenlernen der Stadt und Region.
Wenn der Käufer bereits den Standort der zukünftigen Immobilie gewählt hat, beginnen wir mit der Auswahl des Hauses oder der Wohnung.
Schritt 1. Unterzeichnung eines Reservierungsvertrags mit unserem Unternehmen für das gewählte Objekt und Zahlung einer Anzahlung von 3.000–5.000 €.
Für russischsprachige Kunden wird der Vertrag in spanischer und russischer Sprache bereitgestellt.
Schritt 2. Eröffnung eines Bankkontos in Spanien auf den Namen des Käufers (und ggf. auch auf den Namen des Ehepartners – mit gleichen Rechten).
Erforderliche Dokumente zur Kontoeröffnung in Spanien
Gültiger Reisepass
Einkommensnachweis (Formular 2-NDFL oder Äquivalent) für die letzten 12 Monate
Für andere Nationalitäten: ähnliche Bescheinigung oder Steuererklärung für denselben Zeitraum
Arbeitsbescheinigung auf Firmenbriefpapier mit Angabe von Position, Gehalt und Beschäftigungsdauer
Schritt 3. Beantragung der NIE
Der Käufer muss die Comisaría de Policía Nacional aufsuchen, um eine NIE (Número de Identificación de Extranjero) zu beantragen – die Ausländer-Identifikationsnummer, die für jede Immobilientransaktion erforderlich ist.
Die Verfahren können je nach Provinz oder Gemeinde leicht variieren.
Vorteile
Der Immobilienkauf in Spanien bietet viele Vorteile.
Immobilien in Spanien sind seit jeher eine sichere Investition.
Wenn Sie eine günstige Immobilie kaufen, sie renovieren und weiterverkaufen, lässt sich oft ein hoher Gewinn erzielen.
Küstenimmobilien werden fast das ganze Jahr über von Touristen gemietet, was sie zu einer sehr rentablen Investition macht.
Nachteile
Der Hauptnachteil sind die laufenden Kosten.
Auch wenn Sie die Immobilie ohne Kredit kaufen, müssen Sie jährlich bezahlen:
Gemeinschaftskosten (gastos de comunidad)
Versorgungsgebühren (Strom, Wasser, Gas – Grundgebühr fällt auch ohne Verbrauch an)
Grundsteuer (IBI)
Einkommensteuer für Nicht-Residenten
Verwaltungs- oder After-Sales-Gebühren (falls vereinbart)
Wartung, Versicherung, Alarmanlage usw.
Ein Nicht-Resident, der in Spanien eine Immobilie erwirbt, muss bis zu sechs Steuerarten zahlen:
Einkommensteuer für Nicht-Residenten – auch ohne Mieteinnahmen.
Grundsteuer (IBI) – jährliche Abgabe.
Abfallgebühr.
Vermögens- bzw. Luxussteuer – nur in bestimmten Fällen.
Sondersteuer – betrifft nur Offshore-Gesellschaften.
Ja, in Spanien ist der Immobilienkauf mit Hypothek möglich.
Laut Experten war 2025 eines der besten Jahre für Hypothekendarlehen.
Das neue Hypothekengesetz, das im Juni des Vorjahres in Kraft trat, hat den Verbraucherschutz gestärkt.
Zudem haben Banken durch den „Preiskrieg“ die Zinssätze gesenkt, wodurch ideale Bedingungen für Immobilienkredite entstanden – Bedingungen, die sich so bald kaum wiederholen werden.
Ja, Investitionen in Mietobjekte in Spanien – insbesondere an der Costa Blanca und Costa de Valencia – sind sehr profitabel.
Wirtschaftswachstum, Tourismus und ausländische Investitionen haben zu einer steigenden Nachfrage nach Kurz- und Langzeitmieten sowie zu höheren Immobilienpreisen geführt.
Durchschnittspreise pro m² (2025):
Madrid: 4.343 €
Katalonien: 2.647 €
Balearen: 5.090 €
Valencia-Region: 2.321 €
Murcia: 1.555 €
Nach Provinz:
Costa Blanca (Alicante): 2.620 €/m²
Provinz Valencia: 1.848 €/m²
La Manga del Mar Menor (Murcia): 2.153 €/m²
Die Stadt Torrevieja ist bei Investoren besonders beliebt.
Hier können Sie günstige Apartments kaufen und zu fast denselben Preisen wie teurere Wohnungen vermieten – was eine schnelle Amortisierung ermöglicht.
Mit mehreren solcher Wohnungen können Sie ein stabiles passives Einkommen erzielen.
Für den Kauf einer Immobilie in Spanien benötigen Sie:
Weitere Dokumente werden direkt vor Ort ausgefüllt, wenn die NIE beantragt wird.